Am Samstag gilt´s: Gemeinsam gegen Islamismus, Antisemitismus und Homophobie!

Am Samstag gilt´s:

Gemeinsam gegen Islamismus, Antisemitismus und Homophobie!


Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis ruft für den morgigen Samstag zu einer Protestdemonstration gegen den islamistisch `Quds-Marsch´ in Berlin auf.

Gemeinsam gegen Islamismus, Antisemitismus und Homophobie!

Aufruf



Kein Al Quds-Marsch in Berlin!


Gegen Antisemitismus und Islamismus - Solidarität mit Israel und für einen freien und demokratischen Iran!
Am 9. Juni wird auf dem Berliner Kurfürstendamm der so genannte „Quds-Marsch“ stattfinden (Quds = arabisch für Jerusalem). Dieser Marsch ist ein Aufruf zum Kampf gegen Israel, der im Jahr 1979 vom islamistischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini im Iran als jährlicher Kampftag eingeführt wurde.
Auch in Deutschland findet seit Jahrzehnten der so genannte „Quds-Marsch“ statt. Der Marsch wird von der „Quds-AG“ der Islamischen Gemeinden der Schiiten in Deutschland organisiert, und es marschieren unterschiedliche Bündnispartner mit: Anhänger der islamistischen Hisbollah, Mullahs aus dem Islamischen Zentrum Hamburg IZH, Nazis, antizionistische Linke und Antisemiten unterschiedlicher Couleur. Sie alle eint der Hass auf den jüdischen Staat.


In diesem Jahr ist die Bedrohung Israels besonders akut: Irans Atomprogramm hat einen militärischen Charakter und ist eine existenzielle Bedrohung für Israel. Einheiten der iranischen Revolutionsgarden stehen an Israels Nordgrenze in Syrien und greifen Israel von dort aus an. Ebenso richtet die vom Iran gesteuerte Terrororganisation Hisbollah im Libanon ihre ca. 120.000 Raketen auf Israel. Das iranische Regime unterstützt auch die Terrororganisation Hamas, die in dem von ihr besetzten Gazastreifen eine Schreckensherrschaft ausübt.
Es ist unerträglich, dass ausgerechnet in Berlin eine Demonstration stattfinden kann, die die größte jüdische Gemeinschaft der Welt bedroht. Von Berlin aus wurden die größten antisemitischen Verbrechen der Menschheitsgeschichte geplant, organisiert und durchgeführt. Die Stadt Berlin darf nicht zulassen, dass von hier aus zur Vernichtung Israels aufgerufen wird.


Der Quds-Marsch steht nicht nur für den Hass auf Israel. Die Lautsprecher der Quds-AG tragen die Propaganda der Diktatur in Teheran auf den Berliner Kudamm: Es ist eine Demonstration für den Islamismus, für den Hass auf die liberale Demokratie und auf den Westen als Ganzes. Der Marsch steht für die Ideologie des iranischen Regimes: für die Zwangsverschleierung und die Unterdrückung von Frauen; den Hass auf die Homosexuellen, die im Iran erhängt werden; die Folter, Verhaftung und Ermordung von Oppositionellen; die Steinigung von Vergewaltigungsopfern; die Todesstrafe für Ungläubige; die Unterdrückung und Vernichtung von allen, die sich den islamistischen Vorstellungen nicht beugen wollen.


Sie feiern den Tod, wir feiern das Leben!


Wir demonstrieren für Demokratie, individuelle Freiheit und Gleichberechtigung und für Solidarität mit Israel. Wir sind solidarisch mit allen, die im Iran für einen Regime-Change, für Freiheit und individuelle Rechte kämpfen. Wir fordern eine neue Iran-Politik der Bundesregierung, die demokratische und säkulare Oppositionelle unterstützt und mit dem islamistischen Terror-Regime bricht. Vom Iran aus beeinflusste Organisationen wie die Islamische Gemeinschaft schiitischer Gemeinden (IGS) dürfen keine finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung erhalten. Die Bundesregierung muss sich jetzt entscheiden, ob sie weiterhin an der Seite des islamistischen Terror-Regimes in Teheran steht. Oder ob sie an der Seite anderer demokratischer Staaten und an der Seite der iranischen Opposition auf die Zukunft setzt: Auf einen freien und demokratischen Iran.

 

Solidarität mit Israel!
Kein Quds-Marsch in Berlin!
Gemeinsam gegen Homophobie und Judenhass!
Für einen freien und demokratischen Iran!

 

Initiativkreis:


- ADC Bildungswerk e.V. / haOlam.de
- Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Brandenburg (DIG Berlin-Brandenburg)

- Green Party of Iran
- Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
- Jüdische Studierenden Union Deutschland (JSUD)
- Kurdische Gemeinde Deutschland - Landesverband Berlin-Brandenburg
- Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)
- STOP THE BOMB


Unterstützer - Stand 6.06..2018

- Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten in der SPD (AKJS)
- Amadeu Antonio Stiftung (AAS)
- American Jewsih Committee (AJC Berlin)
- Volker Beck, Bundestagsabgeordneter 1994 - 2017
- Bürgerinitiative Berlin "Dank an die Alliierten"
- Bündnis 90/Die Grünen Berlin
- CDU Berlin
- DGB Berlin-Brandenburg
- Die Linke Berlin
- FDP Berlin
- Honestly Concerned e.V.
- I like Israel e.V. (ILI)
- Israel+Shalom e.V. i.Gr.
- Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Jüdische Rundschau, Monatszeitung
- Junge Liberale Berlin-Nord
- Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitiusmus (KR)
- Kurdisch-Israelische Freundschaftsgesellschaft (KIFA)
- Lesben- und Schwulenverband Deutschland LV Berlin-Brandenburg (LSVD)
- Marcel Luthe, Mitglied des Abgeordnetenhaus Berlin, FDP
- Scholars for Peace in the Middle East - Potsdam (SPME)
- SPD Berlin
- We stand with Israel - Germany
- Werteinitiative, jüdisch-deutsche Positionen e.V.
- WerteUnion e.V.
- Zentralrat der Eziden in Deutschland (ZED)

 

Samstag, 9. Juni 2018

Beginn: 13 : 30 Uhr, U-Bahnhof Nollendorfplatz (Berlin-Schöneberg)

 

 

Redeliste / Ablaufplan

 

13:30 Uhr: Begrüßung / Moderation: Izi Aharon (haOlam.de/ADC Bildungswerk)

Übersetzung arabisch: Mustafa (ADC/haOlam)

 

Musik: Dolly Duster, Travestie und israelische Lieder

 

13:45 Uhr: Beginn der Auftaktkundgebung

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg, SPD

Fathiyeh Naghibzadeh, Exil-Iranerin STOP THE BOMB

Ali Ertan Toprak, Vorsitzender Kurdische Gemeinde Deutschland und Bundesverbandes der Migrantenverbände

Volker Beck

Jörg Steinert, Geschäftsführer Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) Berlin-Brandenburg

Daniela Kluckert, MdB, Stellv. Vorsitzende der FDP Berlin

Dr. Elio Adler, Vorsitzender der WerteinInitiative. jüdisch-deutsche Positionen

 

14:30 Uhr: Demonstrationszug über Kleist- und Tauentzienstraße zur Joachimstaler Straße

mit Musik und Tanz gegen Hass: Sie feiern den Tod – wir feiern das Leben!

 

15:00 Uhr: Musik

 

15:30 Uhr: Beginn der Abschlusskundgebung

Mike Samuel Delberg, Vizepräsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD)

Lala Süsskind, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)

Benedikt Lux, MdA, Grüne Berlin, Sprecher für Innen- und Rechtspolitik und für Verfassungsschutz

 

Musik

 

Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Berlin und Brandenburg

Andrew Walde, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Berlin-Brandenburg

 

Musik: DJ Mike

 

Philipp Bertram, MdA, DIE LINKE Berlin

Dr. Clemens Escher, CDU Berlin

Zare Kakoyan, Zentralrat der Eziden in Deutschland

 

Musik: Sherif Omeri, Kurdisch-Deutscher HipHop u.a.

Hatikva

 

 

Foto: Protest gegen den "Quds-Marsch" in Berlin 2017 (Foto: haOlaM:DE9

 

 


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Freitag, 08 Juni 2018

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