Islamistischer Diktatürk zerstört Atatürks Erbe

Islamistischer Diktatürk zerstört Atatürks Erbe


Nach der Eroberung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wandelte Sultan Mehmet II. die Hagia Sophia in eine Moschee um.

Islamistischer Diktatürk zerstört Atatürks Erbe

Von Aron Sperber

Auf Betreiben des türkischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk ordnete der Ministerrat im Jahr 1934 die Umwandlung der Hagia Sophia in ein Museum an.

Wie würde Erdogan wohl reagieren, wenn Israel die al-Aqsa-Moschee in eine Synagoge umwandeln würde?

Doch nicht nur Erdogan misst dabei mit zweierlei Maß. Auch unsere eigenen Linken, die wegen jeder neuen israelischen Siedlung in einer davor leeren Wüste stets die Krise bekommen, bleiben cool, wenn die abendländische Zivilisation von Islamisten wie Erdogan attackiert wird.

Erdogan hat die Türkei zivilisatorisch auf den Stand vor 1934 zurückgeworfen. Wären nicht Millionen von Erdogans „Soldaten“ bereits mitten in Europa, könnte man die Entwicklung in der Türkei vielleicht ignorieren.

In Wien liefern sich türkische Nationalislamisten regelmäßig Straßenschlachten mit kurdischen Nationalkommunisten, die von einheimischen Links-Faschisten unterstützt werden. Wenn Türken dabei den Wolfsgruß zeigen und unter „Räääächz“ subsumiert werden können, werden sie ausnahmsweise zum Feindbild des grünlinken Establishments.

Als Islamisten werden sie hingegen nicht als „räääächz“ angesehen, sondern gelten als verfolgte Rassismus-Opfer (die rechte islamische Ideologie wird dann von Linken zu einer unterdrückten Rasse erklärt), die vor islamophoben Rechten beschützt werden müssten. Erdogan mag zwar für Linke ein böser Rechter sein. Seine verschleierten Anhänger hätten jedoch nichts mit dem türkischen Diktator zu tun, sondern wären nur harmlose „Gläubige“.

Zu Erdogans „Soldaten“ gehören nicht nur die Mehrheit der türkischen Migranten. Auch die meisten Syrer, die mit Erdogans Unterstützung nach Germoney gelangten, stehen der Muslimbruderschaft nahe und betrachten Erdogan als einen ihrer Anführer. Dies sah man auch bei den Wiener Straßenschlachten gegen die Kurden, an denen sich auch etliche syrische und afghanische "Schutzsuchende" an türkischer Seite beteiligt hatten.


Autor: Aron Sperber
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Dienstag, 14 Juli 2020