Der hessische CDU-Kotau vor einer Linksextremistin

Der hessische CDU-Kotau vor einer Linksextremistin


Wes (Un)Geistes Kind die CDU am Ende der Merkel-Ära ist, wurde am Wochenende in Hessen deutlich, in der die CDU einen neuerlichen Beweis ihrer geistigen und politischen Selbstaufgabe lieferte.

Der hessische CDU-Kotau vor einer Linksextremistin

Von Wolfgang Hübner

Dass eine Landespartei, die einst die konservative Speerspitze der Union mit Politikern wie Alfred Dregger bildete, als Presseerklärung einen geradezu devoten Bückling vor einer Linksextremistin öffentlich gemacht hat, zieht auch diejenigen ihrer Parteifreunde in Deutschland in Mitleidenschaft, die an diesem Bückling keinen Anteil hatten, ihn aber leider in der Mehrzahl hingenommen haben.

Um was geht es? Anlässlich der Wahl der Linken-Fraktionsvorsitzenden Janine Wissler (PI-NEWS berichtete hier und hier), einer bekennenden radikalkommunistischen Ideologin, zur Bundesvorsitzenden der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, gratulierte ihr der CDU-Generalsekretär Manfred Pentz im Namen seiner Partei geradezu euphorisch:

„Mit ihr hat die Partei eine geschliffene Rednerin und charismatische Persönlichkeit an die Doppelspitze gewählt… Auch wenn wir als CDU mit Janine Wissler als bekennender Kommunistin und Trotzkistin, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands in Frage stellt, nicht weiter auseinanderliegen könnten, beglückwünschen wir sie zu dieser Wahl. Sie wird auch in Berlin ihren Weg gehen.“

An der Prognose im letzten Satz der Skandalgratulation ist kaum zu zweifeln, zumal der Weg von Wissler sich demnächst auch in einer Koalition mit der CDU fortsetzen könnte. Für alle Fälle hat der hessische CDU-Generalsekretär mit seinem Schreiben schon mal die Tür dafür weit geöffnet.

Und das lässt sich auch mit der inzwischen panikartig erfolgten Löschung der CDU-Presseerklärung nicht mehr aus der Welt schaffen. Offenbar haben heftige Proteste und Reaktionen in den Sozialen Medien wie vermutlich auch in der CDU selbst diesen peinlichen Rückzug bewirkt.

Es ist übrigens der gleiche CDU-Generalsekretär Manfred Pentz, der kürzlich noch gegen den unterlegenen Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz, Friedrich Merz, als „Spalter“ und seine Anhänger als „Dschihadisten“ pöbelte. Es gibt keinen Zweifel, dass Pentz das im Auftrag seines Chefs, des Merkel-Unterstützers Volker Bouffier, tat. Und selbstverständlich gehört Pentz auch zu denjenigen, die die AfD in Hessen bei jeder Gelegenheit mit Dreck bewerfen.

Der ganz andere Umgang mit der linksextremen Wissler ist nicht nur mit der Wirkung ihrer gern gezeigten kurzen Röckchen auf den intellektuell sehr limitierten CDU-Parteisoldaten zu erklären. Denn längst werden auch Linksextreme in CDU-Kreisen als willkommene Verbündete im Vernichtungskampf gegen alles, was irgendwie „rechts“ ist, betrachtet.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Dienstag, 02 März 2021

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