Ausgestoßene der Woche: Jetzt als Lotterie!

Ausgestoßene der Woche: Jetzt als Lotterie!


Zahlreiche Leser haben darauf hingewiesen, dass in den Ausgestossenen der letzten Woche Gina Carano fehlte. Tatsächlich wusste ich noch nichts von diesem Fall, als ich den Beitrag zusammenstellte.

Ausgestoßene der Woche: Jetzt als Lotterie!

von Kolja Zydatiss

Bei der schieren Masse an politisch oder kulturell Gesäuberten ist es manchmal schwer, alles mitzubekommen. Daher hier gleich an erster Stelle: Die Schauspielerin und ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin ist bei der im Star Wars Universum angesiedelten Disney-Serie The Mandalorian sowie bei ihrer Schauspielagentur rausgeflogen, weil sie in einem Instagram-Post die Behandlung von Konservativen in der heutigen Zeit mit dem Judenhass der Nazis verglich.

Unklug: Ja. Unsensibel und historisch ungebildet: Ja. Politische Korrektheit und Cancel Culture, bei all ihrer Illiberalität und schädlichen Konsequenzen für die Demokratie, sind nicht mit der versuchten Auslöschung eines ganzen Volkes vergleichbar. Ebenfalls provokant, aber erheblich besser begründbar, wäre etwa ein Vergleich mit der Mentalität (nicht den Methoden!) der Roten Garden gewesen, die in China während der Kulturrevolution Angst und Schrecken verbreiteten. Oder der Hinweis, dass das heutige auf Eierschalen laufen bei Themen wie Multikulti, Gender usw. viele Beobachter an die Trennung zwischen öffentlichem Selbst und privatem Selbst im kommunistischen Ostblock erinnert.

Dennoch mutet die Wut auf Gina Carano unfassbar bigott an. Denn schräge NS-Vergleiche waren in den letzten Jahren eine Spezialität der Linken und wurden auch und gerade in der Filmbranche geradezu inflationär genutzt. So verglich z.B. Pedro Pascal, heute ebenfalls bei The Mandalorian, vor einigen Jahren das Einsperren von illegalen Einwanderern durch die amerikanische Regierung mit den Todeslagern der Nazis. Erst vor ein paar Wochen verglich Arnold Schwarzenegger den Sturm auf das Kapitol durch binnen Stunden verhaftete oder vertriebene Trump-Ultras mit der Reichskristallnacht, die den Startschuss bildete für den industriellen Massenmord an den Juden. Konsequenzen für diesen Holocaust Relativismus: Keine. 

Es folgt, in alphabetischer Reihenfolge, eine Aufstellung der weiteren Ausgestoßenen der Woche, die diesmal den Umfang eines kleinen Lexikons hat:

BBC Clip

Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC hat ein Interview mit der neuen Vorsitzenden des islamischen Dachverbands Muslim Council of Britain, Zara Mohammed, aus den sozialen Medien entfernt. Die Interviewerin Emma Barnett hatte Mohammed einige kritische Fragen gestellt, unter anderem zur Anzahl der weiblichen Imame in Großbritannien, und dabei immer wieder nachgehakt. Das fanden einige Muslime und linke Journalisten „Islamophob“ und starteten einen Shitstorm, berichtet das Online-Magazin Spiked.

Birrell, Ian

Ein Artikel des britischen Journalisten vom 10. Februar 2021 wurde von Facebook als „Fehlinformation“ gekennzeichnet, weil er Informationen enthalte, die „unabhängige Faktenchecker“ für falsch hielten, berichtet das Online-Magazin Unherd. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Ursprüngen von Covid-19, die nach Ansicht des Autors unprofessionell verlief und „wenig mehr als Appeasement“ des chinesischen Regimes darstellte. Ian Birrell ist ein preisgekrönter Investigativjournalist, der zwölf Jahre als stellvertretender Chefredakteur der angesehenen überregionalen Tageszeitung The Independent fungierte. Nach einigen Tagen entschuldige sich Facebook und sprach von einer „Fehlentscheidung“.

Carpendale, Annemarie

Die Sängerin und TV-Moderatorin (u.a. taff und red! bei ProSieben) postete auf Instagram ein Rosenmontagsfamilienfoto, auf dem sie im Indianerkostüm zu sehen ist. Laut einem Bericht bei Stern.de kam es zu einem Shitstorm, in dem Carpendale u.a. „kulturelle Aneignung“ und Rassismus vorgeworfen wurden. Die 43-Jährige löschte den Post schnell wieder. Ihr Ehemann Wayne Carpendale, der ebenfalls auf dem Foto zu sehen ist, allerdings als Hippie verkleidet, bedankte sich auf Instagram für die Diskussion und schrieb: „Ich habe heute Abend viel gelernt.“

Churchill, Winston / Rowling, Joanne K.

Die Sekundarschule Seaford Head School in der britischen Grafschaft East Sussex benennt zwei ihrer „Häuser“ um, die nach dem Weltkriegs-Premier bzw. der Harry-Potter-Schöpferin benannt sind, berichtet The Independent. Schüler hätten in einem Beschwerdebrief behauptet, dass Churchill Rassismus und Ungleichheit vorangetrieben und unschuldige Menschen inhaftiert und gefoltert habe, und dass Rowling intolerant und diskriminierend gegenüber Transmenschen sei. Die Schüler an britischen Privatschulen und –internaten sind oft in sogenannten Häusern organisiert.

Spiked teilt derweil mit, dass auch am Churchill College der Universität Cambridge Rufe nach einer Umbenennung laut werden. Ein akademisches Gremium habe den Premierminister, der Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg führte, als „weißen Suprematisten“ (white supremacist) bezeichnet, der ein Imperium „schlimmer als die Nazis“ anführte.

Fridays for Future Weilburg

Die Ortsgruppe der Protestbewegung wollte im Rahmen einer Podcastreihe mit Politikern verschiedener Parteien über Klimaschutz sprechen. Als bekannt wurde, dass auch die AfD eingeladen werden sollte, wurde diese Entscheidung von anderen FFF-Ortsgruppen verurteilt. Die Linkspartei zeigte sich „entsetzt“. Nachdem SPD, Linke und Grüne aus Protest ihre Vertreter zurückzogen, konnten die Gespräche nicht stattfinden.

Die Ortsgruppe Weilburg gab in einem 55-minütigen Video eine Stellungnahme ab, in dem einer der Aktivisten sagt: „Es ist immer noch möglich, dass auch eine NPD vielleicht einen konstruktiven Beitrag zum Klimaschutz hat. Nur weil die Meinung eines Menschen in einem Sachgebiet einem nicht passt oder vielleicht moralisch verwerflich ist, heißt es nicht, dass dieser Mensch in anderen Sachgebieten automatisch falsch liegt.“ Das hatte dann auch eine Distanzierung der bundesweiten Bewegung zur Folge (Quelle: Welt.de).

Jackson, Timothy

Der weiße amerikanische Musikwissenschaftler lieferte sich in den vergangenen zwei Jahren eine bizarre Schlammschlacht mit seinem afroamerikanischen Kollegen Philip Ewell. Letzter hielt 2019 einen Vortrag, in dem er dem österreichischen Komponisten und Musiktheoretiker Heinrich Schenker (1868 – 1935) rassistische Einstellungen vorwarf. Das Schenker Dinge sagte, die aus heutiger Sicht rassistisch sind, ist bekannt. Ewell ging jedoch noch einen Schritt weiter und behauptete, dass auch Schenkers Musiktheorie von dessen Rassismus eingefärbt war, was sich z.B. in dessen Glauben an die „Ungleichheit von Tönen“ manifestiert habe.

Diese Behauptung hält Timothy Jackson für Unsinn. Jackson war bis vor kurzem Herausgeber der obskuren Fachzeitschrift Journal of Schenkerian Studies, die sich dem Werk Schenkers widmet. Der Musikwissenschaftler widmete den Behauptungen Ewells eine ganze Ausgabe und veröffentlichte fünf Beiträge, die dessen Positionen verteidigten, und zehn, die diese kritisierten. Er selbst warf Ewell Antisemitismus vor (Schenker war jüdisch), was wahrscheinlich zu weit geht. Extrem ist allerdings auch die Reaktion von Jacksons Arbeitgeber, der University of North Texas, die nun entschieden hat, den Musikprofessor von seiner Chefredakteursrolle zu entbinden und seinem Schenker Center die Finanzierung zu entziehen. Außerdem hat die Uni ein Untersuchungsverfahren gegen Jackson eingeleitet (Quelle: Spiked).

Karnevalssendung

Der WDR hat in einem Zusammenschnitt früherer Karnevalssendungen eine Sequenz nachträglich mittels einer Hinweistafel unkenntlich gemacht, berichtet Welt.de. In dem Ausschnitt aus der Sendung Verleihung des Ordens Wider den tierischen Ernstwurde laut FAZ die als Nofretete verkleidete Kabarettistin Désirée Nick zwischen zwei Adjutanten mit goldenem Kopfputz und bronzenem Teint gezeigt. „In diesem Video ist ein Ausschnitt aus 2010 enthalten, den wir entfernt haben. Er zeigt Personen mit ‚Blackfacing‘ auf der Bühne. ‚Blackfacing‘ wird mittlerweile im Karneval zurecht kritisiert und verpönt. Die Szene hätte nicht in den Zusammenschnitt aufgenommen werden dürfen“, so der Text der Hinweistafel, die jetzt in der Mediatheksverson des Zusammenschnitts zu sehen ist, während der Ton weiterläuft.

Die Sendung stand in der Nacht zu Sonntag im WDR Fernsehen auf dem Programm und rief laut Welt.de Kritik auf Twitter hervor. Der Sender habe nicht nur mit der Unkenntlichmachung der entsprechenden Szene reagiert, sondern auch mit einer Entschuldigung: „So etwas darf uns nicht passieren – erst recht nicht nach den Diskussionen der vergangenen Wochen. Und es zeigt: Wir haben hier noch viel zu tun.“ Der WDR ist aktuell unter Druck, weil er im Januar mit einer Wiederholung einer Folge des Talkformats „Die letzte Instanz“ Empörung ausgelöst hatte. Antirassistische Aktivisten liefen Sturm, weil in der Sendung vier weiße Gäste und der weiße Moderator Steffen Hallaschka u.a. über die Frage, was diskriminierende Sprache sei, diskutierten.

Michael, Bill

Der Vorstand der britischen Niederlassung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsnetzwerks KPMG hat seinen Job verloren, weil er Trainings gegen sogenannte „unbewusste Vorurteile“ als „kompletten Mist“ (complete crap) bezeichnete. „Nach jedem einzelnen dieser Trainingsseminare, das jemals abgehalten wurde, hat sich nichts gebessert“, soll der Manger in einer Zoom-Konferenz weiter ausgeführt haben. Außerdem soll er Mitarbeitern vorgeworfen haben, in der Corona-Pandemie eine „Opferrolle“ einzunehmen. Anstatt herumzusitzen und zu jammern sollten diese Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Nachdem der Arbeitgeber eine Untersuchung einleitete, setzte Michael seine Tätigkeit für KPMG zunächst aus. Dann trat er freiwillig zurück und entschuldigte sich (Quelle: Spiked).

Mori, Yoshiro

Der 83-jährige ehemalige Premierminister Japans und Organisationschef der auf Sommer 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio ist von letzterem Amt zurückgetreten. Mori hatte bei einer Online-Vorstandssitzung gesagt, dass Sitzungen mit Frauen sich in die Länge zögen, weil die miteinander konkurrierenden Frauen alle reden wollten, was in Japan und auch international einen Sturm der Entrüstung auslöste (Quelle: Handelsblatt).

Poddig, Hanna

Die Umweltaktivistin sollte an einer Diskussion mit der schleswig-holsteinischen Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré (Grüne) im Rahmen des von der Europa-Universität-Flensburg veranstalteten digitalen Kongresses „Zukunft(s)gestalten“ teilnehmen. Die Hochschulgruppen des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Jungen Liberalen verhinderten dies, indem sie sich an den Präsidenten der Universität, Werner Reinhart, wandten. Den Kern ihrer Beschwerde bildete der Vorwurf, Poddig distanziere sich nicht ausreichend von verbaler Gewalt und von bereits geschehenen Sachbeschädigungen von Firmenfahrzeugen eines Investoren durch mutmaßlich militante Umweltschützer, die gegen den Bau eines Hotels im Flensburger Bahnhofswald protestieren. Man habe eine „Extremistin“ eingeladen.

Die Stadtwerke Flensburg und das Bündnis Flensburger Klimapakt zogen sich in Folge dieser Etikettierung Poddigs als Konferenz-Sponsoren zurück. Reinhart reagierte, indem er die Diskussion einen Tag vor der geplanten Veranstaltung als hochschulinternes Forschungskolloquium deklarierte, zu dem ausschließlich Uni-Angehörige Zugang hätten. Touré sagte daraufhin ab, und die Konferenz-Organisatoren strichen den Programmpunkt ganz. Denunzieren und Kontaktschuld-Herstellen mit dem Ziel, den Auftritt einer öffentlichen Person zu verhindern, können „Rechte“ also offenbar genau so gut wie Linke. Das Recht, von links ausgehende Cancel Culture zu kritisieren, haben die beiden Hochschulgruppen mit diesem illiberalen, diskursfeindlichen Vorgehen verwirkt (Quelle: Neues Deutschland).

Stöber, Rudolf

Der Kommunikationswissenschaftler von der Universität Bamberg veröffentliche in der Fachzeitschrift Publizistik einen Aufsatz über „Genderstern und Binnen-I“. Er vertrat die Meinung, diese seien Indizien „falscher Symbolpolitik in Zeiten zunehmenden Illiberalismus“. Der neue Sprachgebrauch sei „latent manipulativ, unausgewogen, latent ideologisch, polarisierend und zudem an falscher Stelle sprachsensibel“ und erinnere an Neusprech aus George Orwells dystopischem Roman „1984“. 

Daraufhin warfen über 350 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – das sind ein knappes Drittel aller Mitglieder – in einem offenen Brief der Redaktion „Versagen“ vor. Der Brief war an den Vorstand der Fachgesellschaft gerichtet – offenbar in der Erwartung, dass dieser in die Autonomie der Redaktion eingreifen möge (Quelle:Tagesspiegel).

Titanic

Die App mittels derer das Satiremagazin Titanic digital vertrieben wird, wurde vor zwei Wochen aus Googles Play Store entfernt, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Selbst zahlende Abonnenten erhalten keine digitale Ausgabe des Magazins mehr. Der Grund: Das Cover der Dezemberausgabe zeigt eine Karikatur von Papst Franziskus mit entblößtem Po sowie Jesus mit ebenso entblößtem Genital. Für Google verletze diese Darstellung die Richtlinien gegen „profanity“, also gegen Obszönität. Der Konzern habe die Änderung des betreffenden Covers sowie zweier weiterer Titelseiten verlangt. Da Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen dieser Forderung nicht nachkommen will, scheint eine Rückkehr des Magazins in den Play Store bis auf weiteres ausgeschlossen.

Zuck, Rüdiger

Der 88-jährige Verfassungsrechtler setzte sich in einem Beitrag in der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA) kritisch mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) auseinander. Ein Betriebsratsmitglied hatte einen dunkelhäutigen Kollegen mit den Worten „Ugah, Ugah!“ beleidigt. Das BVerfG urteilte im November 2020, dass diese Äußerung nicht durch die Meinungsfreiheit zu rechtfertigen und die Kündigung des betreffenden Mitarbeiters rechtens war.

In seinem Aufsatz brachte Zuck zum Ausdruck, was er von allerlei Aufregerthemen hält. Er schrieb u.a.: „Es wird auch lange dauern, bis wir alle unsere Kinderbücher von Negern gereinigt haben. [Fn. 30: Der arme Struwelpeter: ‚Es ging spazieren vor dem Tor. Ein kohlpechrabenschwarzer Mohr …' Es müsste dann heißen: ‚Vor dem Tor, da konnt man seh’n, einen people of colour spazieren geh’n …'.] Insgesamt hätte die aufgeheizte Rassismus-Debatte auch hier etwas mehr Vernunft und deutlich mehr Gelassenheit verdient.“

Bei Twitter kam es zu einem Shitstorm. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) zeigte sich „entsetzt über die Veröffentlichung des von rassistischen Aussagen durchzogenen Textes von Rüdiger Zuck in der NZA.“ Der Kommunikationsberater Hendrik Wieduwilt legte in Übermedien einen Boykott des Verlags nahe. Die NZA reagierte auf die Aufregung mit folgender Stellungnahme:

„Der Beitrag ist auf vielfältige Kritik gestoßen. Diese Kritik nehmen wir sehr ernst. Bei dem als ‚Kommentar‘ gekennzeichneten Beitrag handelt es sich um die persönliche Auffassung des Autors. Als juristische Fachzeitschrift ist die NZA der Wissenschaftlichkeit und Meinungspluralität verpflichtet. Rückblickend ist aber klar, dass der Kommentar mit den redaktionellen Grundsätzen der NZA und unseren eigenen Ansprüchen nicht vereinbar ist. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von dem Kommentar. Der Beitrag hätte nicht erscheinen dürfen. Wir entschuldigen uns in aller Form.“ (Quelle: Legal Tribute Online)

erschinen auf Achgut


Autor: achgut
Bild Quelle:


Samstag, 20 Februar 2021

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