Seehofer verzichtet auf die großspurig angekündigte Anzeige gegen die „taz“.

Seehofer verzichtet auf die großspurig angekündigte Anzeige gegen die „taz“.


Stattdessen empfängt er die Blattmacher in einer Audienz im Innenministerium. Ein Kniefall vor linksradikalen Brandstiftern und ein verachtendes Spucken ins Gesicht der Polizisten.

Seehofer verzichtet auf die großspurig angekündigte Anzeige gegen die „taz“.

Wer weiß, dass im Zeitalter der neuen Medien die kostenlose Aufmerksamkeit das höchste Kapital überhaupt ist, kann ermessen, was dieser Aufstieg für die linksradikale taz und ihre Mitarbeiterin Hengameh Yaghoobifarah bedeutet:

Audienz statt Anzeige

Innenminister Seehofer hat, nachdem ihn Merkel ordentlich eingenordet hat, nicht nur nicht Anzeige gegen die taz erstattet, sondern lädt diese auch noch zur Audienz ins Innenministerium ein:

„Ich werde die Chefredaktion der Zeitung in das Bundesinnenministerium einladen, um mit ihr den Artikel und seine Wirkung zu besprechen.“

Nachdem Seehofer selbst noch am vergangenen Montag erkannt hatte, dass ein offensichtlicher Kausalzusammenhang zwischen der Hasskolumne Hengameh Yaghoobifarahs und der Gewaltnacht von Stuttgart besteht („Aus Worten folgen immer auch Taten“), kann dieser Schritt nicht anders denn als Kniefall vor dem linksradikalen Revolverblättchen und zugleich als ein Spucken ins Gesicht der Polizei bedeuten.

Einladung der taz ist Aufwertung

Oder um den genialen Gottfried Curio zu Wort kommen zu lassen: „Statt sich als oberster Dienstherr schützend vor die Bewahrer der öffentlichen Ordnung –  die Polizei – zu stellen, fällt Minister Seehofer seinen Beamten in den Rücken und gibt der Anti-Polizei-Hetze in Deutschland weiter freien Lauf. Dass er stattdessen die taz auch noch ins Ministerium einladen will, kommt einer Aufwertung gleich.

Nach den Anfeindungen der letzten Wochen wäre ein Signal der Regierung zur Unterstützung der staatlichen Ordnungskräfte wichtig gewesen. Dieses selbstverständliche Zeichen des Vertrauens ist die Union anscheinend nicht bereit zu geben; Anbiederungen an die Presse und den linken Zeitgeist sind ihr wichtiger.“

Herr Seehofer, wie können Sie noch ruhig schlafen?

Welch fatales Signal angesichts der Geschehnisse der letzten Wochen: Herr Seehofer, wie können Sie da noch Respekt von der Polizei erwarten? Nehmen Sie es als Innenminister wirklich in Kauf, dass eine Institution wie die Polizei und damit der gesamte Rechtsstaat weiter demoralisiert und bis zur Unkenntlichkeit geschwächt wird? Wie weit sind sie schon in den links-grünen, die Polizei verachtenden Sumpf des Systems Merkel abgerutscht?

Wie können Sie es ertragen, dass in Zukunft noch mehr weinende Frauen mit ihren zitternden Kindern am Telefon sitzen, wenn ihnen mitgeteilt wird, dass ihr Mann, der Polizist ist, von Linksextremen und den von diesen perfide instrumentalisierten Migranten schwer verletzt oder ins Koma geprügelt wurde?

Wie können Sie nach solch einem Handeln noch ruhig schlafen?

 

Philosophia Perennis - Dr. Dr. David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.


Autor: Dr. David Berger
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Donnerstag, 25 Juni 2020